Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen,
geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht bloß die
Abwesenheit von Krankheit.
(WHO-Definition von 1986)
Junge ABM-Mitarbeiter/-innen weisen vorherige unzureichende schulische Leistungen auf. Das Projekt "Generationengespräch" begann im Mai 2008. Erfolgreich ist der Umstand, dass trotz der mangelnden schulischen Vorqualifikation der Basis-Pflege-Schein mit 336 Unterrichtsstunden absolviert wurde und mit hohem Engagement im anschließenden Praktikum in der Pflege älterer Menschen angewendet wurde. Gerade in der steigenden Nachfrage nach Pflegedienstleistungen einer immer älter werdenden Gesellschaft ist es notwendig, junge Menschen hier zu qualifizieren, um ihnen eine echte berufliche Perspektive anzubieten. Hinzu kommt die Tatsache, dass überwiegend junge Menschen mit Migrationshintergrund auch für ältere pflegebedürftige Menschen aus ihrem Kulturkreis arbeiten. Mit Methoden zur Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung soll den im Durchschnitt jüngeren ABM-Beschäftigten bewusst werden, wie sie auf andere wirken. Auf Video mitgeschnittene Rollenspiele werden gemeinsam mit den ABM-Beschäftigten ausgewertet und sollen zu selbstgesteuerter Verhaltensänderung führen. Die Projektleitung (Besetzung im Rahmen der ABM) hat unter Anderem die Aufgabe, Einrichtungen zu akquirieren, in denen es ältere Menschen gibt, die eine solche Unterstützung und Betreuung wünschen. Sie entwickelt eine Projekt- und Vorgehensbeschreibung für die Hand der Institutsverantwortlichen sowie eine schriftliche Vereinbarung zwischen den jeweiligen Institutionen und dem Projekt. Sie plant auch den Einsatz der ABM-Beschäftigten in den Institutionen. Der Einsatz der ABM-Beschäftigten in den Institutionen wird begleitet und abgesichert durch Einzel-Supervisionen.